Bestehende Software modernisieren – ohne Ihr Geschäft neu zu erfinden
Wenn wichtige Software nicht mehr mitkommt
Viele geschäftskritische Anwendungen funktionieren seit Jahren zuverlässig – bis Änderungen immer schwieriger werden, Wissen verloren geht oder die technische Basis an ihre Grenzen kommt.
Typische Situationen
- Die Anwendung kann kaum noch erweitert werden.
- Der ursprüngliche Entwickler oder Dienstleister steht nicht mehr zur Verfügung.
- Änderungen werden teuer und riskant.
- Technologie oder Architektur sind veraltet.
- Fachwissen steckt im Code und ist kaum dokumentiert.
- Schnittstellen und manuelle Workarounds haben sich über Jahre angesammelt.
- Ein kompletter Neubau erscheint gleichzeitig zu riskant.
Dann muss nicht automatisch alles neu gebaut werden. Entscheidend ist zunächst zu verstehen, was erhalten bleiben kann – und was wirklich verändert werden muss.
Wir arbeiten uns strukturiert in bestehende Anwendungen, Architektur und Geschäftslogik ein – auch wenn die ursprünglichen Entwickler nicht mehr verfügbar sind.
Wir bewerten Architektur, Codebasis, Schnittstellen, Daten, Betrieb und technische Risiken und schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Wir erneuern gezielt Komponenten, Architektur und Technologien, statt funktionierende Teile unnötig zu ersetzen.
Wenn ein Neubau sinnvoller ist, planen wir Ablösung und Migration so, dass Geschäftsprozesse und Daten sicher überführt werden.
Nach der Modernisierung übernehmen wir auf Wunsch Weiterentwicklung, Wartung und Betrieb langfristig.
Von der Bestandsaufnahme zur zukunftsfähigen Anwendung
Verstehen
Anwendung, Geschäftsprozesse, Codebasis, Daten und Schnittstellen analysieren.
Entscheiden
Gemeinsam festlegen, was erhalten, modernisiert, ersetzt oder neu entwickelt werden sollte.
Modernisieren
Schrittweise umsetzen, testen und migrieren – mit möglichst wenig Risiko für den laufenden Betrieb.
Weiterentwickeln
Die modernisierte Anwendung dauerhaft betreiben und an neue Anforderungen anpassen.
Modernisieren, ohne Bewährtes über Bord zu werfen
Bei gewachsener Software steckt der Wert häufig nicht nur im Code, sondern in jahrelang entwickelter Geschäftslogik. Deshalb betrachten wir Technik und Fachprozesse gemeinsam.
Jetzt beraten lassen-
Investitionen und funktionierende Geschäftslogik erhalten
-
technische Risiken gezielt reduzieren
-
Software wieder zuverlässig weiterentwickelbar machen
-
Abhängigkeit von einzelnen Entwicklern oder veralteten Technologien verringern
-
Migration und Ablösung kontrolliert statt als Big Bang durchführen
Referenzen
Zentrales Produkt- und Preiskalkulation-Tool
Anforderung
Neuauflage des zentralen Produktkonfigurations- und Preiskalkulations-Tool der Vattenfall Europe Sales als Windows-Client. Das neue System soll an aktuelle Business-Anforderungen angepasst werden und in der Usability einfacher werden.
Umsetzung
digitalklang erbringt als Teil eines Dienstleister-Teams Anforderungserhebung, Konzeption, Frontend-Entwicklung, Implementierung komplexer Businesslogik, UI-/UX-Entwicklung und Testing der neuen .NET- Individual-Software.
Die Anwendung wird unter Einsatz aktueller Standard-Technologien und einheitlicher Coding-Standards entwickelt. Die eingesetzten Technologien begünstigen eine lose Kopplung von grafischer Oberfläche (UI) und Präsentationslogik. Dies ermöglicht einen wartungsfreundlichen vertikal geschichteten Aufbau des WPF-Clients.
Ergebnis
Ein neuer Produktkonfigurations- und Preiskalkulations-Client steht den Anwendern der Vattenfall Europe Sales zur Verfügung. Redundante Interfacekomponenten wurden abgelöst. Die Performance des Systems konnte um das 3-fache gesteigert werden. Das System verfügt über eine dokumentierte Testabdeckung mit hohem Anteil an automatisierten Tests.
Warum digitalklang für die Modernisierung bestehender Software?
Seit über 20 Jahren entwickeln wir individuelle Software und übernehmen Verantwortung für Anwendungen, von denen wichtige Geschäftsprozesse abhängen. Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viel neu zu bauen, sondern die richtige Lösung für das bestehende System zu finden.
- Erfahrung mit gewachsenen Systemen: Wir können uns auch in komplexe bestehende Anwendungen und unbekannte Fachdomänen einarbeiten.
- Technik und Geschäftsprozess zusammen denken: Wir betrachten nicht nur Code, sondern verstehen, was die Software im Unternehmen tatsächlich leisten muss.
- Keine Modernisierung nach Schema F: Weiterentwickeln, refaktorieren, teilweise ersetzen oder neu bauen – die Ausgangslage entscheidet.
- Langfristige Verantwortung: Wir können die Anwendung nach der Modernisierung weiterentwickeln, warten und betreiben.
FAQ's
Muss alte Software immer komplett neu entwickelt werden?
Nein. Ein kompletter Neubau ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Häufig ist es sinnvoller, funktionierende Teile, Datenmodelle oder Geschäftslogik zu erhalten und gezielt zu modernisieren. Wir analysieren zunächst die bestehende Anwendung und entscheiden dann gemeinsam, ob Weiterentwicklung, Refactoring, Teilmodernisierung oder eine schrittweise Ablösung sinnvoll ist.
Könnt ihr Software übernehmen, die von einem anderen Dienstleister entwickelt wurde?
Ja. Wir übernehmen auch bestehende und fremdentwickelte Anwendungen. Dabei arbeiten wir uns strukturiert in Architektur, Codebasis, Daten, Schnittstellen und Geschäftslogik ein. Auch wenn ursprüngliche Entwickler nicht mehr verfügbar sind oder die Dokumentation lückenhaft ist, schaffen wir zunächst Transparenz über den aktuellen Zustand und die nächsten sinnvollen Schritte.
Wie entscheidet ihr zwischen Weiterentwicklung, Modernisierung und Neuentwicklung?
Wir betrachten technische Risiken, Architektur, Wartbarkeit, vorhandene Geschäftslogik, Daten, Schnittstellen und zukünftige Anforderungen gemeinsam. Entscheidend ist nicht, möglichst viel neu zu bauen, sondern die Lösung zu wählen, die fachlich, technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist. Das kann eine gezielte Weiterentwicklung genauso sein wie eine schrittweise Modernisierung oder ein kontrollierter Neubau.
Kann eine Modernisierung schrittweise im laufenden Betrieb erfolgen?
Ja. Gerade bei geschäftskritischen Anwendungen ist eine schrittweise Modernisierung häufig der sinnvollste Weg. Komponenten können nach und nach ersetzt, Schnittstellen modernisiert oder neue Funktionen parallel eingeführt werden. Ziel ist, Risiken zu begrenzen und den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Was passiert, wenn die bestehende Software kaum dokumentiert ist?
Das ist bei gewachsenen Anwendungen keine ungewöhnliche Situation. Wir analysieren Code, Datenstrukturen, Schnittstellen und tatsächliche Nutzung und gleichen technische Erkenntnisse mit dem Wissen der Fachbereiche ab. So rekonstruieren wir schrittweise die relevante Geschäftslogik und schaffen eine belastbare Grundlage für Modernisierung und Weiterentwicklung.
Übernehmt ihr anschließend auch Wartung und Weiterentwicklung?
Ja. Nach der Modernisierung können wir die Anwendung langfristig weiterentwickeln, warten und betreiben. So bleibt das neu gewonnene technische und fachliche Wissen erhalten und die Software kann auch künftig an neue Anforderungen angepasst werden.